Studie zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie
Die Studie „ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ soll das weitere Vorgehen in Bezug auf Aufarbeitung, Prävention und Schutzkonzepte unterstützen. Die Evangelische Kirche Deutschland hat die ForuM-Studie in Auftrag gegeben. Am 25. Januar 2024 wurden die Ergebnisse vom Forschungsverbund ForuM veröffentlicht.
Hintergrund zur ForuM-Studie
2018 hatte die EKD-Synode den Elf-Punkte-Handlungsplan verabschiedet – ein Maßnahmenpaket der EKD zur systematischen Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt im Bereich der evangelischen Kirche und der Diakonie. In Folge wurden u.a. die Gewaltschutzrichtlinie der EKD sowie die Unabhängige Aufarbeitung von Begünstigungsstrukturen von sexualisierter Gewalt im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie beschlossen. Dies war auch die Grundlage für die Studie ForuM, die von der Evangelischen Kirche in Deutschland in Auftrag gegeben wurde. Die Studie ForuM wird in einem Forschungsverbund in mehreren Teilprojekten unabhängig durchgeführt.
Ziel des Forschungsprojektes ist eine Gesamtanalyse evangelischer Strukturen und systemischer Bedingungen, die sexualisierte Gewalt begünstigen und deren Aufarbeitung erschweren.
